Was eine gute Webseite ausmacht

Besucher von Webseiten werden zunehmend anspruchsvoller, denn gerade im B2B-Bereich wird die Zeit für einen intensiven Webseiten-Besuch immer knapper. Ein wesentlicher Grund, mehr Zeit und Leidenschaft in die Gestaltung und Struktur der Unternehmenspräsenz im WWW zu investieren.

Wir von der enerpy GmbH befinden uns aktuell im Webseiten-Relaunch und beschäftigen uns darum eingehend mit dem Thema. Es folgen ein paar Tipps zu relevanten Kriterien, die uns während der Arbeit mit der Webseite aufgefallen sind.

Eine gute Webseitenstruktur erkennt man an folgenden Merkmalen:

  • Als Besucher kann ich den Inhalt der Seite in kurzer Zeit erfassen und weiß innerhalb von maximal 1-2 Minuten, worum es auf der Webseite geht und was das Unternehmen oder das Produkt möchte.
  • Der Spruch „Don’t let me think“ („Lass mich nicht denken“) sagt aus, dass die Webseite selbsterklärend und intuitiv gestaltet sein sollte. Niemals dafür sorgen, dass der Besucher großartig nachdenken muss, wo er die gesuchte Information vorfinden kann. Dies sorgt lediglich für höhere Absprungraten und ein damit verbundenes schlechteres Ranking in Suchmaschinen. Man kann es durchaus mit einem Aufsatz vergleichen; der wichtige Inhalt, auf den es ankommt, befindet sich recht weit oben auf der Seite und wird abwärts immer „unwichtiger“.
  • Die URL-Struktur sollte möglichst kurz und leicht zu merken sein.

Positivbeispiel: https://www.beispielseite.de/blog/kategorie/beitragsname
Negativbeispiel: https://www.beispielseite.de/blog/ueberkategorie/unterkategorie/datum/268943

  • Keyword-Stuffing vermeiden. Die Zeiten sind eindeutig vorbei, wo eine Landingpage mit Keywords bombardiert wird, damit der Suchmaschinengott Google die Seite möglichst weit vorn positioniert.
    Im Grunde ist es so: Was der Besucher mag, das mag auch Google.

Was mögen Webseiten-Besucher nicht?

  • Unnötiges „Wir sind die besten“ und „Wir sind Marktführer“ Werbeblabla.
  • Nervende Popups oder Ähnliches, die den User alle paar Sekunden immer wieder zum Handeln auffordern.
  • Keine Newsletteranmeldung vorhanden. Ein User findet Ihr Produkt interessant, findet jedoch nirgends auf der Seite eine Newsletteranmeldung, um regelmäßig von Ihnen hören zu können.
  • Der User könnte denken „Wenn die nicht einmal fähig sind, ordentliche deutsche Sätze zu schreiben – wer weiß, ob das Produkt genauso mangelhaft ist“.
  • Zu kreative und damit verwirrende Navigationsbezeichnungen. Klar ist es mal „etwas Anderes“ den Blog nicht „Blog“, sondern vielleicht „Journal“ zu nennen. Leider wird der Webseiten-Besucher damit nur vermutlich nicht auf den ersten Blick etwas anfangen können, da der am häufigsten verwendete Begriff für Bloginhalt nun einmal „Blog“ ist.